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12.07.2014

Klimawerkstatt-Stammtisch am 12.07.2013


Beim letzten Stammtisch der Klimawerkler in der Kesselalm wurde natürlich über die Preisverleihung des Bürgerpreises an die Inzeller Klimawerkler gesprochen, über den alle überrascht waren, aber auch ein bisschen stolz. Für die Verwendung des Preisgeldes wird noch nach einem geeigneten Projekt bzw. einer Aktion im Dorf nachgedacht.

Einige fuhren zur Demonstration in München „Mir hams satt“ wo acht tausend Bürgerinnen und Bürger vor der Bayerischen Staatskanzlei für mehr Schutz der bäuerlichen Landwirtschaft vor den Agrar- und Chemiekonzernen demonstrierten. Auch durch das geplante Freihandelsabkommen mit den USA besteht die Gefahr, das Gentechnik, Hormonfleisch und Chemikalien in unsere Lebensmittel gelangen.

Am Samstag den 17. August trifft man sich um 15 Uhr bei Anni zu einer Gartenführung. Bei der Lehrfahrt am Samstag den 24. August wird die Gärtnerei der Inntalwerkstätten in Attel bei Wasserburg besucht mit einer Führung vom Gärtnermeister Rainer Steidle, der seit Jahren EM, Gesteinsmehl und Pflanzen-Homöopathie einsetzt. Mittagessen ist dann bei der Dorfwirtschaft in Asten, die durch eine engagiert Bürgerinitiative wiederbelebt wurde und ebenfalls durch einen Bürgerpreis ausgezeichnet wurde, wie die Inzeller Klimawerkler. Zum Kaffee fahren wir dann zu Zallis Naturkost Café in Ainring, ein vegetarisches Café & Restaurant, in dem frisch, vollwertig und in Bio-Qualität gekocht und gebacken wird.

Anni Huber und Susi Hauser berichteten von einer Lehrfahrt zu Schulgärten in Angerberg bei Wörgl und in Inneralpbach mit Rupert Mayer, dem Vorreiter der Schulgärten in Österreich. Eindrucksvoll war das Engagement der Schulen, der Rektoren und Lehrer und in Inneralpbach auch der Kindergärtnerinnen. Die Kinder dürfen mitgestalten, im Garten arbeiten und Kräuter für Tee trocknen, welcher dann im Winter in der Schule getrunken wird. Die Kinder fühlen sich verantwortlich für die Gärten. Ein „Schulgarten“ Projekt ist auf Dauer nur erfolgreich, wenn sich Eltern und Lehrkräfte engagieren und durch die Schulleitung unterstützt werden.

Zum Schluss wurde ein Teil des Filmes „Die Zukunft pflanzen“ angeschaut. Trotz allem wissenschaftlichen Fortschritts ist es bis heute nicht gelungen, den Hunger auf der Welt zu besiegen. Dabei wäre Nahrung für alle da, meint die Filmemacherin Marie-Monique Robin. Aber das ist kein unabwendbares Schicksal. Anhand von Beispielen aus verschiedenen Ländern wird veranschaulicht, dass radikales Umdenken gefordert ist und dass die Nahrungsmittelerzeugung nachhaltiger, energieeffizienter und regionaler organisiert werden muss.